Young Women in Public Affairs 2021

Young Women in Public Affairs
Preisverleihung 2021
In einem starken Bewerberinnenfeld konnte sich Parua Esmahil deutlich absetzen: sie erfüllt die Kriterien des Preises in besonderer Weise. Innerhalb der Schule, aber auch außerschulich zeigt sie hohes Engagement.
Geboren 2001 in Ludwigshafen am Rhein, zog sie mit ihren ursprünglich im Irak beheimateten Eltern, die kurische Wurzeln haben, nach Essen. Sie besucht das Gymnasium Essen Nord-Ost und wurde auch in der Schule in ihren Aktivitäten gegen Rassismus, für ein gesellschaftliches Engagement sehr unterstützt. Sie beteiligte sich z.B an einer erfolgreichen Spendenaktion für das Flüchtlingslager MORIA mit EuroCares, ist als aktives Mitglied der Landesschülerinnenkonferenz aktiv und eine engagierte Streiterin für Frauenrechte. Dabei ist ihr eine gendergerechte Sprache wichtig, aber natürlich auch die Forderung nach gleichen Chancen für Frauen in der Berufswelt und -natürlich- gleichen Lohn für gleiche Arbeit.
Außerhalb der Schule hat sie sich schon in Ludwigshafen in Projekten zugunsten von SeniorInnen engagiert und sich auch in einer Mädchenwerkstatt engagiert, die als Zufluchtsstätte half, aber auch in praktischen Fragen wie Nachhilfe von Schülerinnen aus geflüchteten Familien.
Ihr gesellschaftliches Engagement entwickelte sich auch zu einem politischen Interesse weiter, das bei der Linksjugend Fragen der Verteilungsgerechtigkeit und bei MachGrün die Fragen der Nachhaltigkeit und Umweltschutz in den Fokus rückte.
Für sie ist es besonders wichtig, dass junge Frauen in diesen Fragen die Initiative ergreifen und unsere Gesellschaft mitgestalten wollen.
ZONTA dankt ihr für die vielfältigen Aktivitäten und zeichnet sie mit dem Preis „ Yung Women in Public Affairs, 2021" aus.